Wohngruppe 
" Ü16 " OHV 

Trainingswohnen

Kontakt

Ansprechpartner:

Jeanette Pernitzsch

Anschrift:

Eberswalder Straße 35

16559 Liebenwalde
 

Telefon: 

03 30 54 - 62 18 9

Fax:

03 30 54 - 99 41 71

E-Mail: 

bkev.trainingswohnen@gmail.com

Leitbild


Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.

(George Eliot)

Überblick

Der Träger hält für das Trainingswohnen im Landkreis OHV jeweils 3 Plätze am Standort Hammer in der Gemeinde Liebenwalde vor. Im Rahmen der Hilfen zur Erziehung erfolgt im Trainingswohnen eine lebensweltorientierte stationäre Form der Betreuung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Für sie werden im Trainingswohnen Möglichkeiten geschaffen, ihre Fähigkeiten und Stärken zu erkennen, auszuprobieren und gleichzeitig eine ihren konkreten Bedingungen angepasste Betreuung zu erhalten. Ziel ist es die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben vorzubereiten und ihnen den Übergang in die Selbständigkeit zu erleichtern. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen in der Lage sein, ohne eine Rundumbetreuung zu leben, auch müssen sie fähig sein, den Anforderungen des Schulbesuches, einer Berufsvorbereitung, einer Ausbildung oder Beschäftigung zu genügen. Die Bereitschaft zum eigenverantwortlichen Handeln und zur Mitarbeit wird erwartet. Die Betreuung erfolgt durch eine erfahrene sozialpädagogische Fachkraft aus dem ambulanten Team.
Die individuelle Betreuung findet mit dem Erzieher in vorab bekannten Dienstzeiten in der Einrichtung statt. Der Erzieher dokumentiert die fallrelevanten Fakten in der Tagesdokumentation. In der Zeitleiste werden der Betreuungsverlauf und die Entwicklung der Situation dokumentiert. Die Unterbringung und Betreuung findet in separaten Appartements mit einem Gemeinschaftsraum, Kochbereich und Bad mit eigenverantwortlicher Verpflegung statt.
Die Betreuung in einer Trainingswohnung umfasst:
• die aktive Mitgestaltung des betroffenen Jugendlichen 
bei der

   Hilfeplanung (Zielvereinbarungen),

• die Teilnahme an Bilanzgesprächen mit dem zuständigen

  Dienst,

• die individuelle und reflektierte Erziehungsplanung,
• die Dokumentierung der Entwicklung des Jugendlichen, 
der

  Zielplanung und der Umsetzung durch die Arbeit der Pädagogen,
• die Bereitstellung professioneller Beziehungspartner, 
die dem

   Jugendlichen für die Zeit der Unterbringung zur Seite stehen,
• die individuelle Betreuung und Projektplanung,
• Einzelgespräche,
• Budgetplanung und Budgettraining,
• Selbstständigkeitstraining:

  1.  Haushaltsführung,

  2.  Energienutzung,

  3.  Freizeitgestaltung,

  4.  Ernährung,

  5.  Erweiterung der Sozialkompetenzen,

•  die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern, Therapeuten,

   Ärzten, Lehrkräften, Behörden und Ausbildungsstellen,
• Hilfe bei der Suche nach geeignetem Wohnraum,
• Unterstützung beim Einrichten der Wohnung,
• Begleitung zu Behörden und Ämtern,
• Unterstützung bei administrativen Fragen,
• die Nachbetreuung in einer eigenen Wohnung.

 

Die Jugendlichen werden in ihrer Alltagskompetenz durch Anleitung, vorbildhaftes Handeln, Ansprache und Reflexion gefordert und gefördert. Die Stärkung ihres Selbstwertes wird durch positive Rückmeldung und Ermutigung unterstützt. Die Hausordnung orientiert sich an den gesellschaftlichen Normen im Mieterbereich und setzt für die besondere Situation des Jugendlichen oder jungen Erwachsenen förderliche Rahmenbedingungen.

Bei weiterem Interesse kontaktieren sie unsere Geschäftsstelle zu Infomaterial und Konzepten!